Nach monatelangem Streit haben sich ByteDance und die Motion Picture Association (MPA), die große Hollywood-Studios vertritt, auf gemeinsame Regeln verständigt. Hintergrund ist die KI Seedance, mit der sich täuschend echte Videos erzeugen lassen.
Der Streit: KI trifft Urheberrecht
Hollywood hatte ByteDance vorgeworfen, geschützte Figuren, Filmelemente und sogar das Aussehen bekannter Schauspieler ohne Erlaubnis für KI-generierte Inhalte zu verwenden. Im Februar hatte die MPA ByteDance deshalb noch offiziell zum Unterlassen aufgefordert.
Jetzt gibt es eine Einigung
ByteDance will die Schutzmaßnahmen seiner KI-Modelle Seedance und Seedream deutlich verbessern und verhindern, dass geschützte Inhalte ohne Erlaubnis erzeugt werden. Statt eines großen Rechtsstreits setzen Hollywood und ByteDance damit vorerst auf Zusammenarbeit – ein möglicherweise wichtiger Schritt für den zukünftigen Umgang mit KI und Urheberrechten.



